Unsere Glaubenssätze ändern

Jeder von uns trägt Glaubenssätze in sich. Leider sind diese Glaubenssätze negativ da der Mensch zur Selbstkritik neigt.

Mein Glaubenssatz war z.B. Jahrelang „Ich kann das nicht…“

Ebenso wie das Selbstbild durch äußere Einflüsse gebildet wird werden auch diese Glaubenssätze durch äußerliche Einflüsse beeinflusst.

Wenn die Eltern einem Kind ständig alles aus der Hand nehmen und sich nicht ausprobieren lässt gepaart mit den Worten „Du kannst das nicht“ oder „Das schaffst du eh nicht…“ Wird dieses Kind sich auch als Erwachsener so verhalten und erst Garnichts mehr anfassen, denn tief in Ihm drinnen besteht der Glaubenssatz „Ich kann das eh nicht“

Aber nicht verzagen man kann diese Glaubenssätze verändern.

Als erstes muss man rausfinden, was ist mein Glaubenssatz?

Meist zeichnen sich negative Glaubenssätze dadurch aus das sie uns in unserem Handeln blockieren. Sie verhindern das Vorankommen in unserem Leben, weil wir uns durch sie selbst stoppen. Oft beeinflussen Sie uns unbewusst.

Dadurch das Wir vieles unbewusst erleben sollten wir auch hier wieder Achtsamkeit üben. Wir sollten unser Handeln Bewusst wahrnehmen und unsere Gedanken analysieren.

  • Versetze dich in eine Situation wo du einen Inneren Dialog geführt hast der dich im Anschluss in deinem Handeln gestoppt hat und somit verhindert hat das du neue Erfahrungen gemacht hast. Oder einfach eine unangenehme Situation hervorgerufen hat. Eventuell hast du dich auch gestritten, weil jemand etwas gesagt hat was dein Glaubenssatz wiederspiegelt.
  • Welcher Satz genau hat bewirkt das du dich ausgebremst hast?
  • Gibt es eventuell auch Sachen den Jemand sagt die dich besonders wütend machen? Oft ist genau das der Glaubenssatz.

Wir leben teilweise nach unserem Glaubenssatz aber dennoch hassen wir Ihn.

Da er uns eingepflanzt wurde wissen wir tief in uns das er nicht aus uns selbst heraus entspringt, wir hassen diesen Satz, aber er diktiert dennoch unser Leben.

Wir glauben an Ihn. Aber wenn wir Ihn kennen und ihn genau betrachten, ihn mit unseren tatsächlichen Fähigkeiten vergleichen, erkennen wir schnell das er gar nicht der Wahrheit entspricht.

„Warum sollte ich das nicht können?“

Der Passendere Glaubenssatz anstelle von „Ich kann das nicht“ währe „Ich kenne meine Fähigkeiten und vertraue mir selbst“

Wenn wir unseren Glaubenssatz gefunden haben können wir daran arbeiten ihn zu ersetzen.

Erstmal brauchen wir einen neuen Glaubenssatz. Wenn wir unseren Tatsächlichen Fähigkeiten erkennen und wahrnehmen (Was kann ich richtig gut? Wofür schätzen mich andere Menschen? Welche Fähigkeiten habe ich an mir noch nicht entdeckt, sind aber immer da gewesen?) ist schnell ein neuer passenderer Satz gefunden.
Ich nenne extra keine Beispiele denn jeder muss seinen eigenen, neuen, positiven Glaubenssatz wählen.

Das ersetzen des Negativen Glaubenssatzes ist keine einfache, schnelle Sache. Wir tragen diesen negativen Satz schon so lange mit uns rum. Wir müssen ihn mit viel Geduld ersetzen durch den passenderen, Positiven Satz. Immer wieder müssen wir aufpassen wann unser Glaubenssatz zuschlägt, gegen ihn kämpfen, ersetzen uns so beseitigen.

  1. Wir reagieren
  2. Wir müssen bewusst unsere Reaktion wahrnehmen
  3. Den Glaubenssatz erkennen
  4. Und dann können wir Ihn mit dem wahren, guten Satz ersetzen.
  5. Wiederhole immer wieder den neuen Glaubenssatz.

Als zusätzliche Verstärkung:

  • Begebe dich in eine Achtsamkeit Meditation. Fühle deinen Atem.
  • Dann wiederhole deinen neuen Glaubenssatz wie ein Mantra.
  • Das erscheint erst etwas eigenartig aber so vertiefst du deinen Glauben an dich selbst und deine Fähigkeiten.

Wir Sind nicht unsere Glaubenssätze, wir sind unsere Fähigkeiten!

Foto von Brett Sayles von Pexels

Sei nett zu dir

Um alles noch zu festigen solltest du wenn du bereit bist einfach mal Positiv zu dir selbst sein.

Sei nett zu dir.

Jetzt drehen wir die eigene Betrachtung etwas weiter. Wir bleiben nicht mehr sachlich, sondern alles ist toll.

  • Wieder betrachtest du dich und anstelle das du Wertung weg lässt ist alles an dir schön und toll und Gut. Du musst es noch nicht mal ernst meinen.
  • Wenn du mit deinen Äußerlichkeiten fertig bist überlege was du gut kannst. Worin du besonders bist und wenn es nur ist dass du eine Schöne Schrift hast oder freundlich bist.

Versuche das negative was du über dich denkst zu verbannen. Sei gut zu dir selbst und Hasse dich nicht. Du wirst merken das es auch deine Einstellung zum Essen mit beeinflusst.

Es wird oft vorkommen das Menschen dir wieder ihr Bild von dir überstülpen wollen. In solch einer Situation musst du dir wieder dein eigenes Bild aufrufen. Mal davon abgesehen geht es andere auch Garnichts an. Derjenige sollte sich anstelle mit anderen zu befassen sich um sein eigenes Selbstbild kümmern.

Foto von Artem Beliaikin von Pexels

Wir brauchen Selbstakzeptanz

Es ist schwierig nach jahrelangem Selbsthass sich selbst so an zu nehmen wie man ist und nicht erst wartet bis man abgenommen hat. Aber genau das brauchen wir. Wir müssen uns von vornerein so annehmen wie wir sind. Ja! Auch mit all dem Gewicht. Keiner erwartet das ihr euch selbst liebt aber man muss sich so akzeptieren wie man ist. Der Kampf muss ein Ende haben sonst wird sich nichts ändern.

Euer Körper gehört zu euch auch wenn man sich schon oft gewünscht hat von einem in einen anderen Körper zu schlüpfen. Aber man hat nur diesen einen Körper und sollte Frieden mit Ihm schließen.

Viele denken „…aber ich werde nicht abnehmen, wenn ich meinen Körper nicht hasse“ mal ehrlich, ihr wisst doch was ihr wollt und das wird sich auch wenn ihr den momentanen Zustand eures Körpers akzeptiert habt nicht ändern. Und selbst wenn sich die Einstellung ändert ist es doch auch nicht schlimm solange Ihr gesund und glücklich seid.

Als erstes müssenen wir aufhören uns selbst ständig abzuwerten

  • Betrachte dich ohne Wertung
  • Stell dich vor den Spiegel und betrachte dich.
  • Fang am Kopf an z.B. „Ich habe lange, glatte, Haare“ usw. Weiter Über das Gesicht… bis zu den Füssen
  • Nicht bewehrten heißt keine Wörter wie „schön oder Hässlich, dick oder dünn“. Sachlich bleiben
  • Tu das eine Woche lang jeden Tag. Wenn du mal keine Zeit hast macht es einfach beim Zähneputzen nebenbei.

Wir müssen auch die Wertung anderer Aufgeben denn dadurch vergleichen wir uns.

Wir sehen eine 20-Jähriges Mädchen, Schlank, Sportlich usw. und sofort folgt die Frage „Warum bin ich nicht so?“ Solange wir uns vergleichen, teilweise auch unrealistische Vergleiche machen, können wir uns nie so nehmen wie wir sind. Dann Denkt man wenn ich Schlank bin dann werde ich mich nicht mehr vergleichen. Doch. Das wirst du. Denn dann wird es etwas Anderes geben woran du dich mit anderen misst und da unser Selbstbild total verschoben ist wehrten wir uns ab und unser Vergleichspartner wird glorifiziert.

Das muss aufhören

Deshalb sollten wir auch nach außen aufhören zu wehrten.

  • Betrachte fremde und beurteile sie nicht, sondern sei vollkommen wertungsfrei.
  • Nehme deine Übung von vorher und betrachte andere Menschen genauso wertungsfrei wie du dich selbst in der letzten Aufgabe betrachten solltest.
  • Vergegenwärtige dir das die Person genau wie du nur ein Mensch ist und auch seine Selbstzweifel hat.

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Unser Idealbild

Neben unserem Selbstbild haben wir ein Idealbild. Das Bild was wir haben, wie wir gerne währen.

Bestimmt jeder der das hier Liest beinhaltet das Idealbild das er schlank sein will. Sehr wahrscheinlich ist das ein großer Bestandteil seines Idealbildes.

Wichtig ist das unser Idealbild realistisch und erreichbar ist.

Jemand, der kurze Beine hat wird nie Längere Beine bekommen. Diesen Part muss derjenige aus seinem Idealbild streichen. Allerdings können schlankere Beine länger aussehen.

Wir sollten uns Gedanken machen wie unser Idealbild ist und wie realistisch es ist dieses zu erreichen. Denn das ist unser Ziel und wir wollen an unserem Ziel ja nicht verzweifeln, weil es unerreichbar ist.

Dazu sollte man darüber nachdenken ob es denn das eigene Idealbild ist oder ob es durch äußere Einflüsse eingepflanzt wurde.

Wie: „Mein Ex liebte Blondinen somit muss ich blond sein“
Willst du wirklich blond sein oder wollte das nur dein EX

Somit müssen wir uns realistisch mit den Fragen auseinandersetzen:

„Wie möchte ich gerne sein? Ist das Realistisch? Wie nah bin ich schon dran? Und Wie erreiche ich dieses Ziel?“

Foto von Ylanite Koppens von Pexels

Das Zusammenführen von Selbstbild und Idealbild

Klar…. Um unser Idealbild zu erreichen müssen wir an uns arbeiten aber wir sollten uns auch bewusster um unser Selbstbild kümmern um herauszufinden wie weit wir denn wirklich von unserem Idealbild entfernt sind.

Foto von Ylanite Koppens von Pexels

Unser Selbstbild

Wie wir uns Wahrnehmen, uns bewehrten hat einen großen Einfluss auf unsere Figur.

Erstmal muss man verstehen wie wir unser Selbstbild bilden. Denn nicht wir selbst sind verantwortlich wie wir uns selbst sehen, sondern ein Großteil ergibt sich aus unserem Umfeld.

Unser Selbstbild formt sich vor allem in den ersten 7 Jahren und wird stark von den Menschen um uns herum geprägt.

Oft hört man von Menschen die dick sind „Ich dachte immer als Kind ich wäre dick dabei sehe ich das gar nicht so, wenn ich mir die Bilder von damals angucke“ Mir geht es genauso.

Dieses denken „als Kind war ich dick“ obwohl man es nicht war, entsteht dadurch das uns irgendjemand in dieser Zeit uns eingepflanzt hat, dass man dick ist. Bei mir war es mein Vater. Ich erinnere mich an „ganzschön dicken Bauch hast du“ oder als Teenager wo man langsam weibliche Rundungen bekommst „Ganzschön fetten Arsch hast du bekommen.“ Oder auch wenn man etwas Süßes gegessen hat „Esse nicht so fiel süßes sonst wirst du noch dicker“

Eltern sehen das oft als Scherz oder nehmen es gar nicht so schlimm wahr, aber ein Kind hat noch kein Selbstwehrt. Ein Kind ist auf die Eltern angewiesen und alles was die Eltern sagen stimmt.

Dazu denken Eltern oft das solche aussagen dabei helfen das das Kind auf seine Figur achtet. Dabei sollten Kinder anderes im Kopf haben als ihr Aussehen.

So habe ich immer als Kind gedacht ich bin schrecklich dick. Als meine Tante mir mit 8 Jahren einen Bikini schenkte und ich den anprobieren sollte, war ich so fertig mit den Nerven, dass Sie Mitleid mit mir hatte und sagte das sie ihn umtauschen würde in einen Badeanzug.

So sehr beeinflusst unser Umfeld, vor allem als Kind, das eigene Selbstbild.

Dazu ergänzt es sich dann das ein umgekehrter Placebo eintritt (Wie auch durch die Amerikanische Psychologin Ellen Langer durch eine Studie bewiesen) Wir denken wir sind dick. Unser Selbstbild ist somit bestimmt 10 Kg dicker als wir wirklich sind. Und mit der Zeit werden wir auch immer dicker. Mal davon abgesehen das der Frust und die Traurigkeit, erzeugt durch unsere eigenes Minderwertigkeit Gefühl, dazu führt das wir aus Frust essen.

Das soll jetzt nicht heißen das es die Anderen Schuld sind das wir dick sind. Wir haben es einfach nicht geschafft uns aus dieser Falle zu befreien. Und das werden wir jetzt tun.

Wir müssen unser Selbstbild selbst bestimmen um zu erkenn das wir von unserem Idealbild gar nicht so weit weg sind.

Foto von Terje Sollie von Pexels

1. Die Fütterung der Seele

Will ich wirklich abnehmen?

Was wir uns anfangs klarwerden müssen ist, will ich abnehmen oder will jemand von mir das ich abnehme?

Oft sind wir so eingefahren das wir selbst gar nicht mehr wissen was wir wollen. Häufig nehmen wir das Bedürfnis des anderen als unser Bedürfnisse wahr. Dabei wollen wir was ganz Anderes.

Aber wir sind so mit den Bedürfnissen und Wünschen der anderen beschäftigt das wir gar nicht mehr unterscheiden können was wir wirklich wollen und was jemand anderes von uns will.

Häufig hat sich dieses Verhalten so verhärtet, dass die anderen denken das es so richtig ist und man selbst es auch schon glaubt.

Oft erahnen wir das wir nicht mehr so handeln wie wir wollen und begraben dann die Vermutung unter einen Berg Süßigkeiten da uns diese Erkenntnis eventuell traurig macht, weil wir uns fremdgesteuert fühlen und es gar nicht so leicht ist diese Gewohnheiten zu kippen.

Für uns ist es schwierig, und vor allem für den gegenüber, der es sich immer leichtgemacht hat und dir alle Entscheidungen und Wünsche an den Hals gehängt hat. Was sie selbst auch nicht gemerkt haben.

Also hinterfragen wir uns einfach mal.

  • Bin ich das, der abnehmen will oder will ich abnehmen weil XYZ gesagt hat ich bin zu dick?
  • Wie wohl fühle ich mich in meiner Haut?
  • Fühle ich mich fit? ist es gut, so fit wie ich mich fühle?
  • Tut mir etwas durch mein Übergewicht weh? Macht es mir was aus, wenn was weh tut?
  • Mag ich meine Speckrollen? Oder mag der Andere meine Speckrollen einfach nicht?
  • Bin ich krank durch mein Übergewicht? Beschäftigt mich das?

Das sind ein Paar Fragen die man sich stellen kann um herauszufinden ob es die eigene Entscheidung ist.

Wenn du zu dem Entschluss kommst. Ne… der Andere will das von mir. Musst du lernen zu dir zu stehen. Zu sagen…“Tja dein Problem“
Du solltest dir keine Selbstzweifel auferlegen und dich zu etwas zwingen was du gar nicht willst. Dann wäre es eh zum Scheitern verurteilt und man selbstkasteit sich nur wegen etwas was man selbst gar nicht entschieden hat.

Dennoch solltest du dir immer in Erinnerung rufen das ein starkes Übergewicht Gesundheitsschädigend sein kann.

Solltest du zu dem Entschluss gekommen sein das es deine eigene Entscheidung ist kannst du stolz auf dich sein das du dich selbst so gut kennst. Dann legen wir langsam aber bestimmt los.

Quelle Bild: Foto von bruce mars von Pexels

Meine Motivation für diesen Blog.

Ich selbst hatte immer zu leiden unter meinem Gewicht. Schon als Kind. Mir wurde eingeredet das ich zu Dick sei. Allerdings, wenn ich die Fotos von mir als Kind sehe bin ich völlig normal.

Somit habe ich, seitdem ich 5 Jahre alt bin Probleme mit meinem Aussehen.

Mit 16 dann habe ich meine erste Diät gemacht und das war der Anfang eines Krieges gegen meinen Körper.

Immer wieder Diäten, immer wieder überessen und in den Diätphasen wieder hungern.

Ich hatte nie ein positives Verhältnis zu meinem Körper. Immer wieder versuchte ich Ihn in die Knie zu zwingen aber immer wieder gewann die Natur und meine angeknackste Psyche die Oberhand, so dass ich mich immer wieder Überaß.

Man verzweifelt an sich selbst, und ich wollte mich einfach nicht mehr schlecht fühlen, weil ich mich für meine mangelnde Disziplin verurteilte. Ich wollte aber auch nicht mehr so schwerfällig und Träge sein.

Ich wusste es muss sich etwas ändern. Nicht weiter in diesem wiederkehrenden Unsinn des Hungerns und Überessens.

Dieser Kreislauf hat mir nur eine Handfeste Essstörung eingebracht. Wenn man sich immer wieder in diesen Kreislauf begibt, bekommt man ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zu seinem Körper.

Da musste ich raus. Also fing ich an zu mir zu stehen. Meinen Körper vorerst so wie er ist, an zu nehmen, mich aus schädlichen Einfluss von außen zu entziehen und zu verstehen, „was ist denn die Wage zwischen gesundem Essen und Essen was einem guttut?“

Einerseits ist dieser Blog für mich um mir alles fest zu halten was ich erlebt und erkannt haben, und andererseits bin ich mir sicher, dass es vielen Menschen so geht wie mir. Die frustriet sind und einfach nicht mehr verstehen was Sie noch machen sollen.

Ich möchte euch mitnehmen. Jeder auf seine Weise zum gleichen Ziel. Glücklich mit sich selbst zu sein ohne Essstörung und mit viel Selbstvertrauen.

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