… oder auch Selbstwirksamkeit…
Jetzt kommt die „Alte“ wieder mit einem solchem komischen Wort um die Ecke.
Nein… Selbstwirksamkeit bedeutet einfach, das wir verstehen, dass das was wir tun ein Einfluss auf uns selbst und andere hat.
Häufig sind wir so in uns selbst gefangen, und so von negativen Gedanken eingeschränkt das wir diese Selbstwirksamkeit gar nicht mehr wahrnehmen und schätzen.
Der Satz: „Das Bringt doch alles nichts“ ist die klassische Leugnung der Selbstwirksamkeit.
Wir müssen verstehen das dieser Satz einfach falsch ist. Müssen wieder mal Achtsam sein und beobachten was wir denn in unserem Leben schon alles Bewirkt haben. Und wenn es nur das laufen lernen ist.
Klar… das wissen wir nicht mehr. Aber wir müssen selbst bei diesen selbstverständlichen Dingen verstehen das wir Selbst das Geschafft haben, es hat kein anderer für uns gemacht. Und auch das Laufen lernen hat einen starken Willen gebraucht, viel Übung, ständiges hinfallen und wieder aufstehen. Ja! Selbst ein Muskelaufbau war nötig um das zu schaffen. Klar in dem Alter ist man sich noch nicht bewusst darüber aber selbst das ist eine Selbstwirksamkeit.
Bei dem Willen sich verändern zu wollen, sei es ab- oder zunehmen, müssen wir lernen gut zu uns zu sein und auf uns selbst vertrauen. „Ich schaffe das! Denn ich habe schon xyz geschafft. Aus eigener Kraft, eigenem Willen, aus mir heraus!“ Wir sind selbst dafür verantwortlich was mit uns passiert, Was wir essen und wie viel wir uns bewegen, mit wem wir uns umgeben usw.
„Mein Freund, Meine Mutter oder xy, kaufen immer die falschen Sachen und Kochen so dass ich gar nicht ab-/zunehmen kann“
Das Stimmt nicht. Du kannst selbst einkaufen gehen. Du kannst selbst kochen oder du kannst mit deinem Partner/Eltern reden was du dir vorstellst und was du gerne erreichen möchtest und sie eventuell davon überzeugen das es auch für sie besser ist. Denn du entscheidest was mit dir passiert und wie dein Leben verläuft.
Wie bei jeder Weiterentwicklung ist auch das Akzeptieren und Erkennen der Selbstwirksamkeit ein Prozess. Wir werden immer wieder zurückfallen und an uns selbst Zweifeln. Dazu habe ich ein Paar Übungen.
Wenn du wieder an dir selbst Zweifelst:
… Sag STOPP. Hör in dich rein und versuche zu erkennen, was der Auslöser dafür war. (Zweifel von außen, sprich einer anderen Person? Scheitern an einer Aufgabe?)
… Was habe ich mir bisher erarbeitet und erreicht?
… Welche Hürden habe ich in meinem Leben überwunden und Ziele dennoch erreicht? (Auch Kleinigkeiten sind wichtig im Leben!)
… Was will ich erreichen und was muss ich dafür tun. ICH SCHAFFE, DASS!
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